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31. Januar 2022 Anwenderberichte
Dieser Artikel ist verfügbar in: Deutsch

Zentrales Labor-Informationssystem für das medizinische Labor im Ikazia-Krankenhaus

DIE HERAUSFORDERUNG

Einführung eines zentralen Laborinformationssystems zur Nutzung im Labor für klinische Chemie und im Labor für medizinische Mikrobiologie.

DAS ERGEBNIS

Durch die hohe Automatisierung der Arbeitsabläufe im Labor sind die Mitarbeiter von zahlreichen administrativen Aufgaben befreit, sodass ihnen mehr Zeit für ihre Laborarbeit bleibt.

KUNDENPROFIL

Krankenhaus mit 365 Betten

1,5 Mio. Labortests pro Jahr

2.200 Mitarbeiter

Rotterdam, Niederlande

Die Herausforderung

Ein Laborinformationssystem für alle Labordisziplinen

Ikazia ist ein Krankenhaus im Zentrum von Rotterdam. Junge wie alte Patienten erhalten hier in freundlicher, familiärer Atmosphäre eine medizinische Versorgung von höchster Qualität.

Da es an der Zeit war, das alte Laborinformationssystem zu ersetzen, suchte man bei Ikazia nach einer neuen Lösung. Die Verantwortlichen wünschten sich ein zentrales Laborinformationssystem für alle Labordisziplinen – Bluttransfusionen sollten ebenso abgedeckt werden wie klinische Chemie und medizinische Mikrobiologie. So wurde Ausschau gehalten nach einem Anbieter mit umfassender Erfahrung im Laborbereich und einem großen Marktanteil in den Niederlanden. CliniSys | MIPS mit dem Laborinformationssystem GLIMS erwies sich für Ikazia als die erste Wahl.

Unser Ansatz

Erfolgreiche Inbetriebnahme trotz Corona

Im April 2021 – ein gutes Jahr nach Projektbeginn – wurde das Laborinformationssystem GLIMS im Ikazia-Krankenhaus erfolgreich eingeführt.

Aufgrund der Corona-Pandemie stellte die Implementierung allerdings eine Herausforderung dar: Ein großer Teil der Arbeiten wurde per Fernzugriff ausgeführt, wobei eine umfassende Einbeziehung von MS Teams erforderlich war. In einigen Bereichen des Projekts, beispielsweise bei der Klärung von Funktionsspezifikationen und anderen Fragen, war eine physische Zusammenarbeit allerdings praktischer. Diese Projektabschnitte wurden daher vor Ort erledigt. Da sich gezeigt hat, wie effizient und kostengünstig eine solche hybride Arbeitsweise sein kann, kommt sie bei uns nun standardmäßig zum Einsatz.

Eine Besonderheit bei diesem Projekt ist die sehr enge Verbindung zwischen den Ikazia-Laboren. Das Management hat dadurch die Möglichkeit, auf einfache und effiziente Weise den Überblick zu behalten. Auch deshalb gestaltete sich die Zusammenarbeit sehr angenehm.

A.C. Holwerda – Klompe, Laborleiter:

„Ich bin mit der Kooperation sehr zufrieden. Als ich zu Ikazia stieß, war das Projekt bereits in vollem Gang. Ich wurde dann gleich einbezogen und erhielt viele Informationen über den Projektverlauf und die Fortschritte. Die Inbetriebnahme verzögerte sich aufgrund von COVID um einige Monate, lief dann aber hervorragend. Der Projektleiter hat mit seinem Realismus und seiner Lösungsorientierung sicher einen großen Beitrag zur erfolgreichen Realisierung des Projekts geleistet.“

Das Ergebnis: Rundum zufrieden

Im Ikazia-Krankenhaus gibt es nun ein gut gewartetes Laborinformationssystem mit bewährten Funktionen, die alle Anforderungen im Labor erfüllen.

Ikazia

Die Mitarbeitenden im Labor für medizinische Mikrobiologie sind äußerst zufrieden. Neu in diesem Labor sind die Verknüpfungen mit Analysegeräten. Zahlreiche manuelle Vorgänge laufen nun automatisiert ab – mit einem höheren Durchsatz und einem papierlosen Betrieb. Während früher immer die Zeit knapp wurde, können sich die Mitarbeiter jetzt verstärkt auf ihr eigentliches Aufgabengebiet konzentrieren, da Administrationsaufgaben überwiegend entfallen.

„Die Laborwerte stehen direkt im System zur Verfügung – wir müssen sie nicht mehr manuell eingeben und dann an die Auftraggeber übermitteln. Alles in allem beläuft sich die Zeiteinsparung schätzungsweise auf etwa drei Stunden pro Tag.“

A.C. Holwerda – Klompe, Laborleiter 

Jannes Aman, Leiter des Bereichs Support Services

„Wir haben jetzt eine flexible und zukunftsweisende Lösung, mit der wir Laborwerte für Ärzte und Patienten schnell bereitstellen können. Wichtig ist außerdem, dass uns das System angemessene Managementinformationen liefert. Damit erhalten wir einen Einblick in unsere Kosten- und Ausgabenstruktur; Muster bei den Laboranforderungen werden erkennbar. Das unterstützt uns beim effizienten Leiten des Betriebs.“

Benefits:

  • GLIMS unterstützt und automatisiert das gesamte Verfahren von der Voranalyse bis hin zur Berichterstattung und Statistik.
  • Dank eines zentralen Laborinformationssystems für alle Labordisziplinen sind alle Prozesse einfach zu verwalten.
  • Die Abläufe bei Bluttransfusionen und Mikrobiologie sind jetzt im Vergleich zu früher stark automatisiert. Die Fehlerwahrscheinlichkeit wurde deutlich verringert.
  • Alles in allem ergibt sich daraus eine Zeiteinsparung von rund drei Stunden pro Tag, sodass die Mitarbeitenden verstärkt ihrer eigentlichen Tätigkeit – der Patientenversorgung – nachgehen können.
  • Mit seinem umfassenden Track & Trace-System leistet GLIMS außerdem einen wesentlichen Beitrag zur ISO 15189-Akkreditierung des Labors.
  • Ausgehend von den bereitgestellten Managementinformationen lassen sich die Abläufe im Labor effizienter organisieren als jemals zuvor.

A.C. Holwerda – Klompe, Laborleiter

„Die Laborwerte stehen direkt im System zur Verfügung – wir müssen sie nicht mehr manuell eingeben und dann an die Auftraggeber übermitteln. Alles in allem beläuft sich die Zeiteinsparung schätzungsweise auf etwa drei Stunden pro Tag.“