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MIPS Vorreiter bei der LDT 3 Realisierung

Dienstag, 20. Juni 2017

Deutschlandweit erste KBV-Zertifizierung für das Laborinformationssystem MIPS vianova Labor

Mit der Überschrift "LDT 3" hat die KBV in Zusammenarbeit mit dem QMS weitreichende Änderungen und Ergänzungen in den administrativen Bereichen des ärztlichen Schnittstellenstandards LDT vorgenommen. LDT 3 ist der anerkannte neue Standard zum systemunabhängigen Datentransfer von Laborauftrags- und Befunddaten zwischen Ärzten und Laboren; ab dem 1. Januar 2018 ist die Verwendung der LDT3-Versionen für die Übertragung von Befunden obligatorisch.

Die Neuerungen betreffen sowohl das Datensatzformat als auch das Übertragungsverfahren. Ihre Realisierung stellt ein Großprojekt für alle Beteiligten dar, allen voran für die Softwarehersteller von Labor- und Arztsystemen.

ZertifikatAm 9. Juni 2017 hat MIPS Deutschland als erster LIS-Hersteller die KBV-Zertifizierung für das Laborinformationssystem MIPS vianova Labor für den LDT 3 Befund Import und Export erhalten.

John Lebon, COO des MIPS-Konzerns und Geschäftsführer MIPS Deutschland, über den Erfolg: "Wir werden allen Anwendern die erforderlichen Softwarekomponenten rechtzeitig zur Verfügung stellen, so dass sie diesem massiven Veränderungsprozess in der Laborkommunikation gelassen entgegen sehen können. Die Zertifizierung von MIPS vianova Labor war der erste Schritt; in Kürze stehen die Zertifizierungstermine für GLIMS, PROMED-open und X-PROMED an. Natürlich stellen wir auch die Weiterentwicklung und Pflege sicher – schon für 2018 hat die KBV die neue Version LDT 3.1 angekündigt.“

Für KV-Connect hat MIPS vianova Labor ebenfalls die Zertifizierung erhalten. MIPS geht davon aus, dass innerhalb des genannten Übergangszeitraums nicht alle Verfahrensteilnehmer das neue Datenformat unterstützen werden und hat das Schnittstellenkonzept abwärtskompatibel ausgelegt. Das heißt, Anwender von MIPS können zunächst in einem LDT2/LDT3-Mischbetrieb arbeiten.